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(All About) Mein duales Studium

Sonntag, 6. Oktober 2013

Hallo, ihr Lieben.

hier kommt mein versprochener Post über mein duales Studium.

Wie schon öfter *hust* erwähnt, studiere  ich nebenbei 'Pflege' an der Katho, oder besser den Kathos in Köln und Aachen.
Das Studium ist aufgebaut in 4 Wochen pro Semester, von denen ich (in den ersten 4 Semestern) jeweils eine Woche in Köln und eine in Aachen ableisten muss. 4 Wochen nur? Werdet ihr euch denken. Aber letztendlich müsst ihr bedenken, dass ihr über das, was ihr in den 4 Wochen beigebracht bekommt, letztendlich auch geprüft werden müsst (;
Die Wochen in Köln sind weitestgehend im Pflegewissenschaftlichen Bereich gestaltet, heißt, hier haben wir, zumindest in der ersten Woche, den Umgang mit wissenschaftlichen Arbeiten nähergebracht bekommen, und werden diese nun im weiteren Verlauf analysieren und letztendlich selber verfassen können.
In Aachen hingegen haben wir größtenteils den Soziologischen Teil, einen kleinen bildet hier noch das Supervisions-Modul. Im soziologischen Teil besprechen wir Dinge, wie Sozialpolitik und Rechte, das Supervisions-Modul dagegen ist alleine für uns, hier können wir Probleme zwischen unserem Beruf als Schüler, Student und Auszubildende lösen, sowie Konfliktlösungen innerhalb eines Teams lernen.
Alles in allem also je 2 Wochen voller Spiel, Spaß und Gummibärchen (ja, die haben wir wirklich bekommen :D).
Wo liegt also die Schwierigkeit? Selbst das Klausurschreiben wird da wohl nicht allzu schlimm sein.
Ja, die Schwierigkeit besteht eben da drin, dass es ein duales Studium ist. Heißt für uns, dass  wir imer ca. 2-8 Wochen in der Schule sind, dann 6-8 Wochen Arbeiten, zwischendurch noch die regulären Klausuren schreiben und nun noch zusätzlich zur Uni gehen und dort ebenfalls Klausuren schreiben.


Also lautet für uns bzw. mich ab nun das A und O: Zeitmanagement! Ich muss mir meine Zeiten nun genau aufteilen, weder für Uni noch für die Schule  zu spät lernen, geschweigedenn Hausarbeiten erledigen :D
Zum Glück schreiben wir jetzt im ersten Semester erst einmal nix und danach auch keine 'Klausuren' in dem Sinne, sondern mehrseitige wissenschaftliche Arbeiten. Die meisten Leute haben bei dem Stichwort aufgestöhnt, aber wer mich während meiner Facharbeiten erlebt hat, weiß, wieviel Spaß ich hierbei habe. Sehr gut oder?

Wie geht das alles weiter? Ja, wie schon gesagt, der Plan bzbw. Überblick, den ich euch oben gegeben habe, gilt ja erst einmal nur für Semester 1-4 (; Danach werde ich sozusagen 'Vollzeit-'Studentin. Denn Mitte des 4. Semesters habe ich meine Examensprüfung und danach bin ich eben examinierte Pflegekraft. Heißt auf das Studium bezogen: Job suchen und jede Woche ein paar Tage in der Uni antanzen :D Am meisten freue ich mich trotzdem auf die letzten beiden Semester. Wieso? Wir haben dort Wahlmodule. Und da ich ja jetzt schon weiß, was ich nehmen werde (Suchthilfe und Erwachsenenpsychiatrie oder Gesundheitsförderung und Psychiatrie :D whoop), sehe ich dem Ganzen einfach nur gespannt entgegen.

Ganz ehrlich, wieso studiert man so etwas? Man kann es machen, wie man will, die Frage an Anfang oder Ende des Textes stellen, bleiben wird sie eh :D Also, wieso ich so etwas studiere... Wir wissen alle, die Leute werden älter (blabla, Stichwort Demografischer Wandel) und somit die Krankheiten wesentlich schlimmer. Dadurch werden wir nicht drum herumkommen, unser Fachgebiet, also die Pflege, stetig weiterentwickeln, um nicht nur auf dem neusten Stand zu sein, sondern den Menschen auch die für uns bestmögliche Pflege zu vermitteln.
Doch nicht nur die Zukunft braucht neu erworbene Erkenntnisse, was die Pflege angeht. Wer heute in irgendeinem pflegerelevanten Beruf arbeitet, weiß leider, dass es auch heute schon notwendig ist, in diesem Feld etwas zu tun...Alle leiden unter Personalmangel und dazu ansteigenden bürokratischen Jobs, die Pfleger mittlerweile 'nebenbei noch locker flockig aus der Hand schütteln müssen'.
Klar, ist das jetzt ganz viel Gejammer und in anderen Jobs sieht es nicht besser aus, dennoch gibt es meinen Studiengang erst seit 3 Jahren so in NRW und da sollte man sich schon Gedanken machen.

Das war es jetzt erst einmal.
Ich hoffe ihr könnt mich jetzt besser nachvollziehen, bzw. versteht nun, was ich tue, was ihr darüber denkt, könnt ihr mich ja gerne wissen lassen :D


Kommentare:

  1. Wow das klingt super anstrengend, hätte mich ein duales Studium nie getraut. Aber es lohnt sich ja! :) und der praktische Teil, wo machst du den?

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  2. Ich finde es gut, dass du dich für diesen Weg entschieden hast und es dir scheinbar auch gefällt und dir Spaß macht. Ich bin schon froh, wenn ich die Ausbildung durch habe. Mir gefällt die Arbeit (jedoch nicht auf lange Sicht), allerdings nerven mich jetzt schon die Schulblock-Phasen. Diese ganzen Themen lernen sind einfach nicht mein Interessengebiet, aber jetzt im dritten Lehrjahr abbrechen wäre wirklich doof. Schließlich komme ich ohne große Probleme durch :)
    Was willst du später mit deinem Bachelor machen?
    LG

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